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It'S Nice to Be With You:Jim Hall in Berlin [Vinyl LP] - B09NP6GSKZ

Der amerikanische Gitarrist Jim Hall steht an der Spitze des Jazzgitarren-Pantheons. Als er 2013 im Alter von 83 Jahren starb, galt er schon lange Zeit als einer der großen Jazzmusiker, der ganze Generationen von Jazzgitarristen beeinflusst hat. Es scheint, als ob jeder bedeutende Musiker mit Hall spielen wollte. Seine Arbeit als Sideman reicht vom Swing-Giganten Ben Webster bis hin zu Pionieren wie Ornette Coleman. Zu seinen Aufnahmen zählen eine Reihe von Albumklassikern mit Gruppen unter der Leitung von Jimmy Giuffre, Sonny Rollins und Bill Evans; Hall sprach oft von Rollins und Evans als zwei seiner Haupteinflüsse. Dieses intime musikalische Treffen im Juni 1969 war zum großen Teil der engen Freundschaft zwischen Hall und dem legendären deutschen Musikjournalisten, Kritiker und Produzenten Joachim-Ernst Berendt zu verdanken. Als Hall, seine Frau und Tochter genau diesen in Berlin besuchten, bemerkte Berendt, dass Hall, obwohl er in den letzten Jahren zahlreiche Aufnahmen und auch Kollaborationsalben mit einer ganzen Reihe an Jazzgrößen gemacht hatte, seit über einem Jahrzehnt kein Album nur unter seinem Namen erschienen ist. Berendt organisierte daraufhin umgehend eine Trioaufnahme für Hall, an der sich zwei international renommierte Musiker beteiligten, mit denen Hall auch zuvor schon zusammengearbeitet hat. Den nach Europa ausgewanderten afroamerikanischen Bassisten Jim Woode und dem im Frankreich lebenden Schweizer Schlagzeuger Daniel Humair. In dieser übersichtlichen Besetzung konnte Hall alle seine Qualitäten entfalten. Humair brachte es einfühlsam auf den Punkt: Hall spielte mit „mehr Klarheit, mehr Natürlichkeit, mehr Feingefühl“ als jeder andere Gitarrist seiner Zeit. Das Resultat dieser Session war ein Album, dessen Musik von Selbstbeobachtung geprägt ist.